Livekonzert am 27. Juni 2026, 16 Uhr

Klangbrücken für das Potsdamer Friedenscarillon 2026

Am 27. Juni 2026 spielt ab 16 Uhr Reinhard Kwaschik, Potsdam,
ein Livekonzert auf den 60 Glocken des Bartholomäusturms.

Das Programm:

In Memoriam Carillon Garnisonkirche Potsdam (1725/1730 – 1945)

  1. Üb immer Treu und Redlichkeit – Tonsatz aus der Garnisonkirche Potsdam,
    Hermann Baltin (1857-1909)
  2. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren – Tonsatz aus der Garnisonkirche Potsdam, Hermann Baltin
  3. Brautlied (aus: Lohengrin) – Richard Wagner (1813-1883)
    (Nr. 38 der Glockenspielnoten von Prof. Otto Becker, Potsdam, für das Glockenspiel Mercedes San Patricio, Argentinien)

    Frieden
  4. Verleih uns Frieden gnädiglich – (EG Nr. 421)
  5. Jeus bleibet meine Freude – Johann Sebastian Bach (1685-1750)
  6. Gib Frieden Herr, gib Frieden – (EG Nr. 430)
  7. Cello-Suite, a-Moll – J. S. Bach
  8. Kleine weiße Friedenstaube – Kinderlied aus Nordhausen
  9. Cello Suite Nr. 1 G-Dur – J. S. Bach
  10. Ukrainische Nationalhymne – Mychajlo Mychajlowytsch Werbyzkyj (1815-1870)

    Coda
  11. Adagio – Tomaso Giovanni Albinoni (1671-1751), Arr.: Koen van Assche
  12. Sonatina in F-Dur – Ludwig van Beethoven (1770-1827), Arr.: Georg Wagner
  13. Sonatina Nr. 1 – Ferdinando Carulli (1770-1841), Arr.: Elena Sadina
  14. Tanz – Trad., Arr.: Elena Sadina
  15. Habanera – Georges Bizet (1838-1875), Arr.: Elena Sadina
  16. Blue Smoke – Trad., Arr.: Elena Sadina
  17. Wild Honeysuckle Rag – Martha Mier (*1936), Arr.: Elena Sadina

Viel Freude beim Zuhören!

Stühle werden von der Buchhandlung Peterknecht bereitgestellt, im Schaufenster der Buchhandlung können Sie das Geschehen in der Spielstube live verfolgen.

Über Spenden freut sich das „Bodenpersonal“ bzw. der Förderverein Stadtmuseum Erfurt.

Das historische Carillon in der Garnisonkirche Potsdam, 1725/1730 von Albert de Grave entworfen, soll in den nächsten Jahren wieder aufgebaut werden und als Friedenscarillon mahnen, sorgsam und wertschätzend miteinander umzugehen, dem Motto folgend „Frieden nähret, Krieg verzehret“.

Otto Becker (1870 -1954) war von 1905 bis zur Zerstörung des Carillons/der Garnisonkirche dortiger Glockenist (er selbst nannte sich so). Mit der Zerstörung des historischen Glockenspiels wurde auch das gesamte Notenwerk, das Otto Becker und seine Vorgänger erstellt hatten, incl. Gästebuch, zerstört. Einzig das o.g. Notenheft für die Automatik des Schilling’schen Carillons Mercedes San Patricio in Argentinien ist als Vermächtnis erhalten geblieben.